weststadt panorama

"Kuno 67: Mit dem Quartierverein ist Leben in das Quartier gekommen, die Weststadt war früher ein Schlafquartier."
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Mit einem vergänglichen Kunstwerk Leben und Begegnung in die Weststadt bringen, die Idee begeisterte den Quartierverein.

Gemeinsam mit dem Künstler Ruedi Fluri wurden aus Ideen konkrete, tonnenschwere Abgrenzungen eines Labyrinths. Ruedi Fluri arbeitet mit den Materialien Papier und Karton. So wurde das Labyrinth aus Altpapier, das während eines Monats in der Weststadt gesammelt wurde, erbaut.
Ruedi Fluri wollte damit Anregungen für eine zukünftige Architektur geben, indem er mit vergänglichen, sich verändernden Skulpturen ganz spezielle Raumerlebnisse ermöglichte. Die Objekte waren dem Wetter ausgesetzt, konnten und sollten sich verändern. Eine Architektur auf Zeit nennt er seine Skulpturen.

Während der Bauzeit kamen viele Zuschauer und Mitarbeiterinnen. Viele freiwillige Arbeitssstunden von der Quartierbevölkerung und Mitgliedern des Quartiervereins wurden investiert und ein einmaliges Werk entstand. Die Skulptur wurde mit einer musikalischen Darbietung von Solotutti – Zentrum für Musik eingeweiht.

2013 erhielten der Künstler und der Quartierverein als Bauherr für Labyrinth und Lampenschirm eine Architektur-Auszeichnung des Kantonalen Kuratoriums für Kulturförderung.